Berlin/Hamburg – YPOG hat FLEX Capital beim Closing ihres zweiten Fonds in Höhe von € 300 Millionen umfassend beraten. Mit dem zweiten Fonds konnte FLEX die Fondsgröße zum ersten Fonds in 2019 in Höhe von € 126 Millionen mehr als verdoppeln.
Dieser neue Fonds ist ein gewerblicher Fonds, der es FLEX Capital ermöglicht, neben dem finanziellen Investment seine zukünftigen Portfoliounternehmen operativ zu unterstützen. Zum Investorenkreis gehören u.a. Dachfonds, institutionelle Investoren, wie Vermögens-verwaltungen und Universitäts-Stiftungen aus Europa und den USA, die Gründer:innen erfolgreicher Tech-Unternehmen inklusive der Gründer der FLEX-Portfoliofirmen sowie ein FC Bayern Fußballspieler.
Hinter dem Fonds stehen die Software- und Tech-Unternehmer Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Andreas Etten und Dr. Robert Wuttke. Deren gegründeten Unternehmen beschäftigen heute über 1.500 Mitarbeiter:innen auf sechs Kontinenten und erwirtschaften in Summe Umsätze größer € 100 Millionen. Ihr Investment Track-Record umfasst über 140 Investments in Unternehmen mit einem Enterprise Value von insgesamt über € 10 Milliarden.
FLEX Capital hat seit Unternehmensgründung 2019 dreizehn mittelständischen Software-unternehmen mehrheitlich erworben und sie auf die nächste Wachstumsstufe gehoben. In nur 2 Jahren wurde z.B. der Umsatz der QR-Software-Firma Egoditor um 250% gesteigert bei gleichzeitigem Wachstum des EBITDA um 340%. Der Exit an ein US-amerikanisches Softwarehaus in Private Equity-Hand hat im Anschluss direkt mehr als den gesamten ersten Fonds zurückgezahlt.
In DACH gibt es 11.000 mittelständische Internet- und Software-Unternehmen, Hidden Champions, die zwischen € 5 - 30 Millionen Umsatz im Jahr erwirtschaften. Diese Unternehmen bestehen bereits einige Jahre und können eine gewisse Stabilität am Markt nachweisen. Sie verfügen über einen etablierten Kundenstamm und haben eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz vorzuweisen. Für Private Equity-Fonds sind Investments in Unternehmen mit solchen Profilen interessant, da sich hier große Renditemöglichkeiten bieten und das Risiko geringer ausfällt als beispielsweise Investments, die Wagniskapitalgeber (Venture Capital) tätigen.